Bei der Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) handelt es sich um Wildstrauch, der einen herrlich natürlichen Wuchs aufweist. Es handelt sich um einen Großstrauch, der 4 bis 6 Meter hoch wird und 6 bis 7 Meter breit! Während die Krone zu Beginn noch aufrecht daherkommt, fällt sie aufgrund der Fülle später leicht hinab und bildet einen Schirm aus.
Im Frühling zeigen sich die wunderschönen, unzähligen Blüten. Im Sommer kommen dann die Beeren und im Herbst färben sich die Blätter von leuchtend gelb bis knallrot, so dass diese Pflanze das ganze Jahr über einen Hingucker darstellt. Aufgrund dieser tollen Herbstfärbung kann man mit diesen Blättern auch ganz tolle Herbstgestecke oder andere Basteleien herstellen.
Blüte
Die Kuper-Felsenbirne hat weiße bis kupferfarbene Blüten. Die Blüten treten in Form einer aufrechten Traube auf. Diese wirken nahezu magnetisch auf Bienen. Die Blüten bilden sich am älteren Holz aus und bricht etwa im April durch. Die blauschwarzen Beeren sind sogar essbar.
Frucht
Wie schon erwähnt, sind die blauschwarzen Beeren der Kupfer-Felsenbirne essbar. Sie werden etwa 8 mm groß und sind kugelrund. Sie sind sehr lecker und eignen sich gut als Ersatz für Blaubeeren oder Heidelbeeren. Aus ihnen kann Marmelade, Kompott, Saft, Wein oder Schnaps hergestellt werden. Natürlich werden diese Früchte auch gerne von den heimischen Vögeln verspeist.
Standort und Pflege
Die Amelanchier lamarckii ist relativ anspruchslos. Sie gedeiht in nahezu jedem lockeren Boden, wobei sauer bis leicht alkalisch vorgezogen wird. Der Boden sollte nass bis feucht sein. Die Felsenbirne kann aber neben Nässe auch Trockenheit gut vertragen. Sie eignet sich gut als auflockerndes Element in einer Hecke. Empfehlenswert ist jedoch der Einsatz als Solitärpflanze. Er bevorzugt jedoch einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein Rückschnitt sollte wenn überhaupt nur aus Gründen der Verjüngung erfolgen. Dann sollten die Zweige in Bodennähe gelichtet werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, nicht zu viel wegzunehmen, da sich sonst Besen bilden. Diese sind nicht nur unschön, sondern müssen beständig geschnitten werden. Diese Pflanze kommt auch gut mit Wind und den Bedingungen in Städten zurecht. Aus diesem Grund wird sie häufig als Schallschutzpflanze eingesetzt.
Krankheiten
Da die Kuper-Felsenbirne sehr robust ist, wird sie nur selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Nur der echte Mehltau und der Feuerbrand treten in vereinzelten Fällen auf. Diese können jedoch mit handelsüblichen Mitteln bekämpft werden.